Remote Desktop Services in der Windows Server Technical Preview

In diesem Artikel möchte ich über die neuen Features des Remote Desktop Services in der Windows Server Technical Preview berichten. Seit etwa zwei Wochen gibt es die Preview nun zum Download. Im Technet werden die neuen Funktionen vorgestellt. Im Wesentlichen werden zwei neue Funktionen benannt.

Support for engineering applications with OpenGL and OpenCL

Neben dem vollen Support für OpenGL (1-4.4) und OpenCL (1.1), soll es nun auch möglich sein, den VMs bis zu 1 GB VRAM zuzuordnen. Bisher erfolgt die Zuordnung über die Anzahl anzusteuernder Monitore, jedoch maximal 320 MB dedizierter RAM pro VM.

„RemoteFX vGPU in the next version of Windows Server also supports a larger dedicated video memory (VRAM) – up to 1 GB and administrators can configure the amount of VRAM for each virtual machine“.

Leider bleibt hier offen ob es endlich möglich ist, dem RDSH eine vGPU zuzuweisen. Bisher gilt: Wer sich bisher mit RemoteFX und vGPUs in RDSH beschäftigt hat, findet nach einiger Zeit im Microsoft RDS Blog dazu folgende Aussage.

„Note, RemoteFX vGPU cannot be used with a Remote Desktop Session Host (RDSH) or RemoteApp deployment.“

Die Grafikdaten werden ausschließlich in der vCPU berechnet. Damit sind grafikintensive Anwendungen bisher ein  K.-o.-Kriterium und auch mit vielen vCPU bricht der Server bei wenigen gleichzeitigen Full HD Videosessions ein.

MultiPoint Services role in Windows Server

Mit dieser neuen Rolle stellt Microsoft die Funktionen des MultiPoint Servers für den gewerblichen Gebrauch zur Verfügung und integriert es in den normalen Server. Technisch wird dabei eine RDSH Rolle installiert. Die Rolle soll unabhängig des RDCB arbeiten.

In den kommenden Wochen werde ich die neuen Funktionen testen und in separaten Artikeln vorstellen.

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