Azure Stack PDF / MOC / Exam

Der Themenbereich Azure Stack nimmt nun (langsam) fahrt auf. Microsoft hat interessante Materialien veröffentlicht. Zum einen das PDF Azure Stack Building an end-to-end validation environment. Auf 46 Seiten werden die Basics beschrieben. Am Ende finden sich Links mit weiterführendem Material.

https://azure.microsoft.com/de-de/resources/azure-stack-building-end-to-end-validation-environment/en-us/

Daneben ist der Course 20537A: Configuring and Operating a Hybrid Cloud with Microsoft Azure Stack seit Ende September fertig und wird ab Anfang 2018 bei verschiedenen Schulungsanbietern zur Verfügung stehen. Der MOC Kurs bereitet auf die Zertifizierung 70-537 vor. Die Prüfung kann bereits als Beta Prüfung abgelegt werden und wird Anfang 2018 final. Microsoft hat zudem die Bedingungen für Beta Examen geändert. Diese sind nicht wie früher komplett kostenfrei, sondern werden teilweise verrechnet. Alle Infos dazu unter dem Link.

https://borntolearn.mslearn.net/b/weblog/posts/updates-on-microsoft-beta-exam-program-read-this

Azure Stack Deployment Kit, One Node & Azure Stack Installer?!

Seit einigen Tagen ist Azure Stack nun verfügbar. Für mich direkt ein Grund mein LAB wieder neu aufzubauen. Letztlich hat sich zwischen der TP3 R1 und der GA funktionell nicht mehr viel geändert. Jedoch gibt es neue Begrifflichkeiten über die ich informieren möchte.

Azure Stack Deployment Kit / One Node

Bei dem Azure Stack Deployment Kit handelt es sich um die One Node / POC Variante bzw. die gleiche Art, wie auch die Technical Previews aufgebaut war. Ob die Hardwarehersteller auch vorkonfigurierte Deployment Kits liefern bleibt abzuwarten.

Azure Stack Installer

Der Aufruf des Installer Skriptes hat sich im Laufe der TPs immer etwas verändert. Microsoft hat für die Installation des Stacks in der GA eine kleine GUI entwickelt. Diese heißt Azure Stack Installer. Das Skript muss vor dem Setup aus Github heruntergeladen werden.

Immerhin prüft der Installer nun ob das Passwort der Policy entspricht. In der TP ist das Deployment fehlgeschlagen, wenn das Passwort nicht der Richtlinie entsprach. Leider gibt das Eingabefeld keine Fehlermeldung aus. Das Feld wird dann Rot, aber die Bedingungen zur Bildung werden nicht genannt.

Am Ende der GUI wird der Skriptaufruf samt Parameter erzeugt. Natürlich hätte man das auch direkt ohne GUI eingeben können 😉

Es besteht nun auch die Möglichkeit mit einem Klick nach der Installation Logs zu generieren. Ein knappes GB kommt direkt nach der Basisinstallation zusammen.

Wie auch bei allen anderen Azure Themen empfiehlt es sich die Docs Dokumentation zu lesen. Hier finden sich viele hilfreiche Themen wie bspw. die Architektur des Kits.

https://docs.microsoft.com/en-us/azure/azure-stack/azure-stack-architecture

Meine weiterführenden Skripte aus TP3 R1 kann ich auch alle in der GA verwenden. Viel Spaß beim develop’en.

Azure VPN Gateway Standard and High Performance

Seit einiger Zeit gibt es neben dem Basic Gateway die Stufen Standard und High Performance. Wesentlicher Unterschied der Varianten ist der maximale Durchsatz. Alle Informationen dazu sind unter hier zu finden.

https://azure.microsoft.com/en-us/documentation/articles/vpn-gateway-about-vpngateways/

Aktuell kann das Gateway über das Portal nur in der Variante Basic erstellt werden. Anpassungen sind über Powershell möglich, wobei man auch nur im neuen Portal die aktuelle Variante ablesen kann.

Resize-AzureVNetGateway

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Leider geht aus der Dokumentation nur indirekt hervor, dass ein statisches Gateway aktuell nur Basic unterstützt. Nur ein dynamisches Gateway kann in den Varianten Standard und High Performance ausgeführt werden.

In 5 Minuten zur / zum performanten Website / Cloud-Service weltweit – mit Azure Traffic Manager

Der Azure Traffic Manager ist ein Netzwerk Service von Microsoft Azure. Grundlegend ist der Azure Traffic Manager für 4 Anwendungsszenarien entwickelt.

  • Verbessern der Verfügbarkeit wichtiger Anwendungen (automatisches Failover auf ein anderes Azure Rechenzentrum)
  • Verbessern der Performance (Auswertung des Aufrufers „welches Rechenzentrum erreiche ich am schnellsten“)
  • Wartung ohne Dienstausfall
  • Verteilung von Last auf verschiedene Rechenzentren

Wie funktioniert Azure Traffic Manager?

In der Konfiguration wird ein globaler DNS Name festgelegt. Dieser CNAME verweist auf den Traffic Manager Domänennamen. In der Konfiguration wird festgelegt, welche Endpunkte in welchen Rechenzentren über diese URL erreichbar sind. Weiterhin wird festgelegt nach welcher Lastenausgleichsmethode verteilt werden soll.

  • Leistung
  • Roundrobin
  • Failover

Der Preis wird dabei in Millionen Anfragen berechnet. Weitere Informationen findet ihr in der Azure Dokumentation und in den Preisdetails.

Zunächst erstelle ich in den Rechenzentren Nordeuropa und USA, Mitte/Norden je eine leere Azure Website. Möglich sind hier aber auch Cloud Services und damit letztlich auch eigene VMs mit eigenen Diensten.

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Damit ich später sehe, in welchem Rechenzentrum ich lande, bearbeite ich die Startseite der Website. Hierzu nehme ich FileZilla. Die Anmeldedaten entnehme ich dem Veröffentlichungsprofil.

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Dabei gilt:

  • FileZilla Server = publishUrl
  • Benutzername = userName
  • Passwort = UserPWD

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Ich lade mir die Startseite herunter und ersetze im Text die Lokationen.

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Der Traffic Manager benötigt mindestens den Standardplan. Ich muss also beide Web-Apps in den Standardplan ändern.

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Als nächstes erstelle ich den Traffic Manager unter Verwendung eines globalen Namens …

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… und füge die beiden Web-App Endpunkte hinzu.

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Abschließend ändere ich den Überwachungseinstellungen den relativen Pfad auf die Startseite.

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Zum Test rufe ich die Seite über meinen Browser auf. Ich werde in das Rechenzentrum Nordeuropa geleitet.

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Verwende ich einen Webproxy aus den Staaten, lande ich im Rechenzentrum der USA.

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Beende ich nun die Wep-App Nordeuropa werde ich durch die Überwachung automatisch in die Staaten umgeleitet.

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Werbung in eigener Sache – Workshop RDS und VDI

Ich habe in den letzten Wochen einen Workshop zum Thema REMOTE DESKTOP SERVICES UND VIRTUAL DESKTOP INFRASTRUCTURE UNTER MICROSOFT WINDOWS SERVER 2012R2 UND MICROSOFT AZURE ausgearbeitet. Der Workshop ist für jedermann über meinen Arbeitgeber buchbar.

Termine sind im Juli, August und September geplant. Vielleicht sieht man sich ja demnächst 🙂

 

Microsoft Azure – Deutsche Videos

Es gibt mittlerweile unzählig viele englische Videos zum Thema Azure. Deutsche Videos sind eher die Seltenheit und schwer zu finden. Deshalb möchte ich hier auf die Reihe Windows Azure im Überblick Germany im Channel 9 hinweisen.  Der Speaker Holger Sirtl von der Microsoft Deutschland GmbH stellt in insgesamt 8 Videos vor was Microsoft Azure ist. Die Videos sind Ende 2013 erstellt, einiges fehlt also. Dagegen ist die Reihe Techtalk.Cloud mit derzeit 6 Folgen, ebenfalls von Holger Sirtl ganz frisch auf dem Portal und wird stetig erweitert. Eine echte Empfehlung für den sanften Einstieg in die Thematik.

Knowledge Base Data Protection Manager 2012 R2

In einem aktuellen Projekt begegnete mir der Data Protection Manager 2012R2 einmal mehr als geplante Backup Lösung. Durch die vielen Schnittstellen Richtung Hyper-V und Infrastruktur wurde es für ich zunehmend wichtiger DPM genau zu verstehen und perspektivisch natürlich auch in mein Portfolio aufzunehmen. Wie bin ich herangegangen? Videos, Blogs, Whitepaper, MVA und eine umfangreiche Demoumgebung. Zusammengefasst ist DPM gut aber kann (noch) nicht mit den anderen Backupanbietern kongruieren. Im Produkt sind zu viele Fehler, Troubleshooting ist sehr aufwändig und es fehlen Basisfunktionen. Interessant hingegen ist die sehr gute Integration in Microsoft Azure. Im Video der TechEd NA 2014 wurde die weitere Update Roadmap der SC Produkte vorgestellt.

Juli 2014 – System Center 2012R2 Rollup 3

Oktober 2014 – System Center 2012R2 Update Rollup 4

 

Videos

Protect Large Scale Private Clouds with Microsoft System Center 2012 R2 Data Protection Manager

 Data Protection Manager with Hyper-V

TechNet Conference 2013: Automatisierung im RZ – Virtual Machine Manager, Data Protection Manager und Orchestrator im Zusammenspiel

 

Whitepaper

System Center 2012 R2 Overview

System Center 2012 R2 DPM Documentation 

System Center 2012 R2 Licencing

Protecting Hyper-V Workloads with DPM

 

MVA

http://www.microsoftvirtualacademy.com/training-courses/protecting-private-clouds-with-system-center-2012-dpm

 

Blogs

http://blogs.technet.com/b/dpm/

http://robertanddpm.blogspot.de/

http://rattlerant.wordpress.com/2013/12/04/microsofts-data-protection-manager-dpm-2012-r2/

kostenloses ebook „Microsoft System Center: Integrated Cloud Platform“

Der aktuelle TechNet Flash Newsletter weist auf ein neues ebook von Microsoft hin. Das 65 seitige englischsprachige Buch stellt in vier Kapiteln alles von der Vision des Microsoft Cloud OS über die verschiedenen Cloud Arten bis hin zu einzelnen Technologien und Produkten übersichtlich vor. Viel Spaß beim Lesen.